Fahrradrucksack – 8 Gründe, warum du einen brauchst

mit fahrradrucksack im sauerland

In erster Linie beschäftige ich mich auf dieser Seite mit Fahrradnavis. Es gibt aber noch viel mehr Ausrüstung, die speziell für sportliche Radfahrer entwickelt wurde. Heute möchte ich dir einen Fahrradrucksack anhand meines Deuter Compact EXP 12 vorstellen.

Seit ich ihn im Urlaub 2009 bei Intersport Forster in München gekauft habe begleitet er mich beim Biken, Wandern, Skifahren, Geocachen oder auch einfach nur als Handgepäck im Urlaub. Im Folgenden werde ich kurz auflisten, was einen guten Fahrradrucksack auszeichnet und warum du dir unbedingt einen zulegen solltest, wenn du noch keinen hast.

1.) Geringes Gewicht

inhalte fahrradrucksack

Gerade auf längeren Touren macht sich jedes Gramm weniger auf dem Rücken bezahlt. Fahrradrucksäcke sind so entwickelt, dass sie mit einem möglichst geringen Gewicht daherkommen und trotzdem robust sind. Dies gelingt durch spezielle Nylon Materialien, die sich durch ein geringes Gewicht und hohe Belastbarkeit auszeichnen. Im Falle vom aktuellen Deuter Compact EXP 12 Modell beläuft sich das Gewicht gerade einmal auf 1070 g.

2.) Robust und leicht zu reinigen

So ein Fahrradrucksack muss viel einstecken. Äste, die im Vorbeifahren hängen bleiben, vielleicht mal einen Sturz oder einfach nur erschöpftes Fallen lassen am Gipfelkreuz. Das alles darf dem Rucksack nichts ausmachen. Wie gesagt, meiner begleitet mich jetzt schon seit sechs Jahren und alle Nähte, Stoffe, Träger und Riemen sind noch vollkommen in Ordnung.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt: Der Rucksack muss leicht zu reinigen sein. Schlechtes Wetter oder matschige Wege halten den Outdoor-Sportler nicht im Haus. Gerade beim Mountainbiken versaut man sich den Rucksack mit dem hochfliegenden Dreck der Reifen. Die Nylon Stoffe lassen sich aber sehr leicht abwaschen. Bei extremen Verschmutzungen habe ich den Deuter auch schon in die Dusche gestellt und mit der Brause gereinigt. Das Material trocknet schnell und der Rucksack ist am nächsten Tag wieder einsatzbereit.

3.) Gute Gewichtsverteilung

Auf Tagestouren kommt der Rucksackinhalt schnell auf mehrere Kilo. Gefüllte Trinkblase, Werkzeug, Kleidung, Essen und so weiter summieren sich schnell zusammen. Dann ist es wichtig, dass das Gewicht gut verteilt wird und nicht über mehrere Stunden auf den Schultern des Bikers lastet. Fahrradrucksäcke haben daher, ebenso wie Wanderrucksäcke, einen weiteren Gurt, der um die Hüfte gelegt wird. Sind alle Träger korrekt eingestellt, wird so das Gewicht des Inhalts auf die Hüfte abgeleitet.

4.) Fester Sitz auf dem Rücken

Beim Biken kann es schon mal etwas ruppiger zugehen. Gerade bergab, auf engen Trails kann man keinen Rucksack gebrauchen der ständig von links nach rechts fliegt und den Fahrer aus dem Gleichgewicht bringt. Daher haben gute Fahrradrucksäcke diverse Einstellmöglichkeiten, um für einen sicheren Sitz auf dem Rücken zu sorgen.
Schulter- und Hüftträger sichern den engen Kontakt zum Körper. Damit die Träger nicht von der Schulter rutschen, können sie durch einen Riemen verbunden werden. Dieser hat auch zusätzlich eine Schlaufe, um das Mundstück des Trinkrucksacks aufzunehmen.
Auch wenn der Rucksack eng am Körper liegt, kann der Inhalt im Rucksack immer noch wild umher fliegen. Dafür gibt es zusätzliche Kompressionsriemen an den Außenseiten, die den den Rucksack zusammenziehen und somit den Inhalt fixieren.

5.) Gut belüfteter Rücken

deuter airstripes

Der Fahrradrucksack soll zwar eng am Rücken anliegen, aber dennoch nicht zum Hitzestau führen. Die Hersteller haben sich unterschiedliche Möglichkeiten ausgedacht, um den Rücken des Radfahrers trotzdem ausreichend zu belüften. Bei meinem Deuter EXP 12 heißt das System „Deuter Airstripes“. Zwei wabenartige Polster bilden entlang des Rückens einen Belüftungskanal durch den sich die Luft sich auf dem Rücken verteilen kann.

6.) Aufnahme für Trinkblase

inhalt fahrradrucksack

Auf längeren Touren kommt man mit den kleinen Trinkflaschen nicht ganz weit. Viele Radrucksäcke haben daher eine extra Aufnahme für eine Trinkblase und werden somit zum Trinkrucksack. Der Schlauch wird durch den Schulterträger nach vorne geführt und man kann sich jederzeit an die Getränkequelle auf dem Rücken bedienen.
Ein weiterer Vorteil des Getränketransports auf dem Rücken ist die Kühlung. Die Fächer für die Trinkblase sind ausreichend groß, um dort zusätzlich noch einen Kühlakku zu verstauen. So hat man auch an heißen Tagen eine kalte Erfrischung dabei.

7.) Sinnvolle Fächerunterteilung

reissverschlussfach innen

Fahrradrucksäcke sind speziell für die Bedürfnisse von Radfahrern ausgelegt. Das gilt insbesondere für die Aufbewahrungs- und Befestigungsmöglichkeiten. Der Deuter hat ein extra Netz für den Fahrradhelm, übersichtliche Fächer für Werkzeug und eine eingenähte Halterung für eine Luftpumpe. Die fünf unterschiedlichen Fächer machen es mir leicht, meine Sachen sofort zu finden ohne den ganzen Rucksack durchsuchen zu müssen.

8.) Regenhülle in Signalfarbe

fahrradrucksack mit regenhuelle

Wenn man in einen Regenschauer oder dichten Nebel gerät, ist die Regenhülle in Signalfarbe eine gute Hilfe. Zum einen hält sie den Rucksack trocken, zum anderen erhöht man durch die grelle Signalfarbe seine eigene Sichtbarkeit.
Das Material des Rucksacks ist zwar wasserabweisend, aber bei einem richtigen Regenschauer gerät es an seine Grenzen. Dann ist eine richtige Regenhülle gefragt, die fester Bestandteil von guten Fahrradrucksäcken ist und dauerhaft in einem kleinen Reißverschlussfach untergebracht ist.

Ein Fahrradrucksack ist also nicht nur zum Fahrradfahren die beste Wahl, sondern eignet sich auch für viele weitere Outdoor-Aktivitäten als Begleiter. Es gibt ihn nicht nur in verschiedenen Größen, sondern auch in speziellen Varianten für Frauen.

fahrradrucksack auch fuer frauen

Durch die Möglichkeit das Volumen von 12 auf 14 Liter zu vergrößern, komme ich mit dem Platz im Deuter EXP 12 auch auf längeren Tagestouren aus. Für Mehrtagestouren ist er allerdings zu klein.

Was sind die Lieblingsfeatures von deinem Fahrradrucksack? Schreib es mir in die Kommentare!

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2 Gedanken zu “Fahrradrucksack – 8 Gründe, warum du einen brauchst

  1. Pingback: Rucksackberatung – welcher Wanderrucksack ist der richtige für dich? • Waldhelden

  2. Nun, einen Rucksack verträgt sich leider nicht mit meinem Rücken. Darum kommt bei mir alles in eine Lenkertasche (Klickfixadapter). Man kommt da auch schneller ran.

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