Garmin Edge 1000 im Test

Garmin Edge 1000 Daten

Garmin Edge 1000

*Weitere Bilder »

Hersteller Garmin
Model Edge 1000
Display 3 Zoll Touchscreen, Farbanzeigen
Maße 11,2 x 5,8 x 2 cm
Gewicht 114 g

Ausstattung des Garmin Edge 1000

  • Garmin Cycle Map für Europa
  • Round Trip Routing
  • Kopplung mit dem Smartphone möglich
  • Inklusive zwei Fahrradhalterungen

*Weitere Ausstattungsmerkmale »

Testbericht Garmin Edge 1000

Das Garmin Edge 1000 ist mit einer Display-Größe von 3 Zoll der größte Fahrrad-Computer des Herstellers. Da Größe aber bekanntlich nicht alles ist, habe ich mich daran gemacht, das GPS-Gerät für Fahrradfahrer einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei habe ich vor allem auf die Bedienerfreundlichkeit, die angebotenen Funktionen und natürlich die Praxistauglichkeit geachtet. Meine Ergebnisse? Die gibt es hier.

Lieferumfang

Hält man das Garmin Edge 1000 in der Hand, so ist man erstmal ein bisschen erstaunt. Das Gerät ist überraschend schwer für einen Fahrradcomputer. Kein Wunder, ist in dem Riesen unter den Fahrradcomputern vergleichbar viel Technik wie in seinen Fahrradnavi-Brüdern, dem Oregon oder eTrex.

Ganz allgemein macht das Garmin einen sehr hochwertigen und massiven Eindruck. Das Display dreht sich mit und reagiert in jedem Modus auf Berührungen. Darüber hinaus sorgt ein Umgebungslicht-Sensor dafür, dass das Display bei jedem Wetter (auch bei strahlendem Sonnenschein!) perfekt lesbar ist. An dieser Stelle ein großes Kompliment an Garmin! Dank WLAN, Bluetooth und ANT+ kann der wasserfeste Fahrradcomputer mit allen möglichen Geräten und Sensoren gekoppelt und synchronisiert werden. Technik-Freaks kommen also voll auf ihre Kosten.

Damit das Gerät trotz der auslandenden Maße und des stattlichen Gewichts von rund 114 Gramm sicher am Lenker sitzt, sind im Lieferumfang gleich zwei verschiedene Halterungen enthalten:

  • Vierteldrehung-Halterung
  • Edge-Aero-Lenkerhalterung

Außerdem liegen verschiedene Gummis bei, sodass die gewünschte Halterung perfekt an die Dicke des Lenkers angepasst werden kann. Auf diese Weise ergibt sich ein erstaunlich fester Sitz, der auch auf unebenen Strecken Vertrauen weckt.

Neben dem Gerät an sich, den Halterungen und Haltergummis erreichen dich außerdem noch ein USB-Kabel, aber leider keine Bedienungsanleitung. Wer diese gerne haben möchte, findet sie nur als PDF-Datei auf der Homepage von Garmin. Dort kann sie dann auch direkt heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Das Garmin Edge 1000 ist von Haus aus mit 8 GB Speicherplatz ausgestattet. Außerdem sind die Garmin Cycle Maps für ganz Europa vorinstalliert. Das Kartenmaterial basiert auf Open Street Maps und kann individuell aktualisiert oder ersetzt werden. Für den Anfang (und auch später) reichen die Maps meiner Meinung nach vollkommen aus.

Bedienung

Zur Bedienung gibt es eigentlich kaum etwas zu sagen. Die Handhabung ist – typisch für Garmin – selbsterklärend und wird superschnell verinnerlicht. Insgesamt erinnert die Bedienung stark an die von einem Smartphone. Dennoch will ich an dieser Stelle auch auf ein paar Besonderheiten und Specials eingehen, die das Garmin Edge 1000 zu bieten hat.

  • GPS-Navigation: Das Edge 1000 bringt dich sicher von A nach B – und zwar dank präzisem und zuverlässigem GPS-Signal. Dieses sorgt auch dafür, dass deine zurückgelegten Kilometer und Geschwindigkeiten aufgezeichnet werden.
  • Höhenbarometer: Ein kleines cooles Extra ist das Aufzeichnen der Höhenunterschiede, die du während deiner Fahrt absolvierst.
  • Benutzer-Profil: Ganz wichtig, ehe du das Garmin Edge 1000 in Betrieb nimmst: Richte dir ein Benutzerprofil ein. Dieses sorgt dafür, dass dich das Gerät nur über Wege führt, die auch deinem Fahrstil und deinen Anforderungen entsprechen.
  • Round Trip Routing: Diese Funktion errechnet dir automatisch drei verschiedene Routen, die deinen angegebenen Strecken-Kilometern entsprechen. Besonders praktisch: Das Garmin Edge 1000 zeigt für jede Route auch ein entsprechendes Höhenprofil an. Somit weißt du gleich, was dich auf deiner Tour erwartet.
  • Routenverwaltung: Einmal erstellte Routen können im Garmin Edge 1000 problemlos abgespeichert, benannt und individuell verwaltet werden. So hast du beispielsweise die Möglichkeit, Bemerkungen zu verfassen und die einzelnen Strecken zu bewerten.
  • Performance-Funktion „Segmente“: Diese Funktion unterteilt deine Strecke in unterschiedliche Segmente. Die Segmentierung kann auch individuell durch dich durchgeführt werden.
  • Garmin-Connect-Funktion: Dieser Service ist besonders interessant für die, die sich gern mit anderen messen. Dank Garmin Connect kannst du deine Bestleistungen der einzelnen Segmente aufzeichnen lassen und direkt mit anderen Radfahrern vergleichen. Das macht nicht nur Spaß, sondern spornt auch extrem an.
  • Trainingspläne: Noch motivierender wird es, wenn du dir mir de Garmin Edge 1000 einen eigenen Trainingsplan zusammenstellst. Diese Funktion ist beispielsweise mit einem Kalender ausgestattet, sodass du nie den Überblick verlierst.
  • Kopplung mit dem Smartphone: Wenn du dir die Garmin Connect-App auf dein Smartphone lädst, kannst du dieses mit deinem Fahrrad-Computer verbinden. Die Vorteile für dich? Live Tracking, Alarme bei eingehenden Anrufen und SMS, einfache Weitergabe der Daten an soziale Medien, Wetterdaten für deinen Standort und drahtloser Upload von Daten.

In der Praxis: Zu keiner Zeit im Stich gelassen

Bevor man sich mit dem Garmin Edge 1000 in den Praxistest stürzt, ist es erst einmal notwendig, ein umfangreiches Nutzerprofil anzulegen. Das ist auch durchaus sinnvoll, schließlich handelt es sich hierbei nicht bloß um einen herkömmlichen Fahrradcomputer, sondern einen individuellen Trainingsbegleiter, der dich ständig zu neuen Bestleistungen animieren will. Nimm dir also unbedingt die Zeit und mache deine Angaben so genau wie möglich. Du wirst es hinterher nicht bereuen.

Meine Zubehör Empfehlung für das Garmin Edge 1000

Einen großen Pluspunkt erhält das Garmin Edge 1000 für das Touch-Display. Dieses funktioniert einfach immer auf den Punkt genau – was nicht nur Zeit, sondern auch Nerven spart. Wenn du schließlich deinen Mode eingestellt und eine Strecke ausgewählt hast, kann es endlich losgehen. Das GPS-Signal ist zu jeder Zeit extrem genau und navigiert dich sicher von A nach B. Ein Abbiegealarm gibt zusätzlich an, wann es Zeit ist, die Richtung zu wechseln.

Die Aufzeichnung der Daten erfolgt nebenbei. Dank Start/Stopp-Taste ist es ein leichtes, diese zu unterbrechen, um bestimmte Werte wie Durchschnittsgeschwindigkeit bei einer Pause nicht zu verfälschen. Auch wenn das Navigations-Programm die ganze Zeit läuft, musst du keine Angst haben, dass dich das Gerät mitten in der Pampa im Stich lässt. Der leistungsstarke Akku hält auch bei Dauerbelastung bis zu 15 Stunden und ist damit im absoluten Spitzenfeld anzusiedeln. Außerdem gibt es einen stromsparenden Standby-Modus. Die Navigation kann im Allgemeinen als genau und übersichtlich beschrieben werden. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wo es langgeht.

Fazit: Ein echtes Multitalent

Was gibt es zum Schluss noch zu sagen? Eigentlich nur eines: Das Garmin Edge 1000 ist ein wirklich bemerkenswerter Fahrradcomputer. Er ist Trainingspartner, Daten-Aufzeichner und Navigationsgerät in einem und brilliert in jeder Disziplin ohne Abstriche. Von mir gibt es daher eine klare Kaufempfehlung.

Preis

Das Garmin Edge 1000 gibt es zum Beispiel bei Brügelmann schon ab 450 Euro.

Video

Werbung
Hier werben?
Autor:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

«   »