Garmin Montana 600 im Test

Garmin Montana 600 Daten

Garmin Montana 600*Weitere Bilder »

Hersteller Garmin
Model Montana 600
Display 10,2 cm (4”)
Maße 7,48 x 14,42 x 3,64 cm
Gewicht 333 g

Ausstattung des Garmin Montana 600

  • Riesiges helles 10,2 cm Display
  • 3 GB interner Speicher
  • großzügiger Kartenspeicher
  • Routing mit Sprachfunktion

*Weitere Ausstattungsmerkmale »

Testbericht

Mit dem Garmin Montana 600 ist man im Outdoor-Bereich wirklich bestens bedient. Dies hat dann folgerichtigerweise meine Testfahrt mit dem Garmin Montana 600 auch so bestätigt.

Ein vielseitig verwendbares Allroundtalent

Gleich bei den ersten Metern mit meinem Bike konnte ich feststellen, dass dieses Navigationsgerät ein wunderbares Allroundtalent darstellt. Wegen seiner Größe wiegt es zwar ein bisschen mehr als seine Konkurrenz. Dafür bietet es Dir eine sehr gute Übersicht. Die Bildschirmauflösung ist sehr gut; dank des Touchscreen Displays kannst Du das Garmin Montana 600 auch sehr leicht mit den Händen bedienen. Selbst dann, wenn Du Fahrradhandschuhe trägst. Richtig toll fand ich auch, dass man das Garmin Montana 600 drehen kann. Es ist also sowohl im Querformat als auch im Hochformat nutzbar. Dieser Vorteil wird noch abgerundet durch die Möglichkeit der Bildschirmteilung. So konnte ich ganz bequem dank der Teilung der Bildschirmanzeige zum Beispiel neben der Geschwindigkeit, der Uhrzeit auch noch den integrierten Kompass bedienen.

Die vielen Anwendungsmöglichkeiten

Da wären wird dann schon bei den vielen Features. Es muss im Prinzip nicht erwähnt werden, dass das Garmin Montana 600 alle wesentlichen Features eines Navigationsgerätes enthält. Der GPS Empfänger ist hochempfindlich. Selbst im Gebirge ist eine Ortung noch problemlos möglich; dies u. a. dank der integrierten HotFix-Satellitenvorhersage. Neben dem schon erwähnten Kompass kommt hier auch ganz praktisch der barometrische Höhenmesser zum Einsatz. Dieser ist, wie ich bei meiner Testtour durch die Chiemgauer Alpen prüfen konnte, in der Handhabung sehr genau. Aber das ist noch nicht alles. Für Outdoorfreaks ist es sehr wichtig, dass dieser Höhenmesser, da barometrischer Höhenmesser, gleichzeitig Wetterprognosen erlaubt. Wie ich fand, ist auch der 3-Achsen-Kompass sehr leicht zu bedienen. Zudem ist er äußerst zuverlässig, zumal der in dem Garmin Montana 600 integrierte Kompass auch dann seine volle Funktion erfüllt, wenn er sich nicht in einer waagerechten Position befindet. Und was es sonst noch gibt? Eine jede Menge. Mit dem Garmin Montana 600 erwirbst Du ein großes, gut ablesbares Display. Willst Du dem Geocaching nachgehen, mit dem Garmin Montana 600 dank der von diesem Gerät unterstützten GPX-Dateien kein Problem. Selbstredend verfügt dieses System über eine sehr hohe Speicherkapazität von Daten. Ermöglicht wird dies durch einen integrierten Speicher von 3 GB. Benötigst Du noch mehr Speicherkapazität, kannst Du die Kapazität über MikroSD Karten jederzeit erhöhen. Wenn Du die gespeicherten Daten herunterladen möchtest, geht dies ohne Probleme, drahtlos oder via USB-Schnittstelle.

Fazit: Dieses Gerät hat mich voll überzeugt. Auch bei den Kollegen von testbericht.de schneidet das Garmin Montana mit der Note „sehr gut“ ab (hier nachlesen). Zudem ist es für den Outdoor-Bereich hervorragend geeignet. Mit dem Garmin Montana 600 wirst Du dich in Zukunft nicht mehr verirren können. Wichtig: Aufgrund der Größe, passt das Montana nicht in die Standard Halterung von Garmin (für Oregon, Dakota, 62 Serie, Colorado, eTrex), sondern benötigt eine eigene Halterung.

Video

Preis

ab 370 €
*Zum Angebot »

Garmin Montana 600 im Test: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 3,00 von 5 Punkten, basieren auf 39 abgegebenen Stimmen.

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Autor:

6 Gedanken zu “Garmin Montana 600 im Test

    • Hi Peter!

      Absolut richtig! Der Beitrag ist seit einem Jahr online und es ist noch keinem aufgefallen 🙂 Weiß nicht, wo die Zahlendreher herkommen. Jetzt sollten die Daten auf jeden Fall richtig sein. Vielen Dank für den Hinweis.

  1. Hallo Udo!
    Auf der Suche nach einem Ersatz für mein Oregon 450 bin ich auf deine Seite hier gestoßen, da ich unter Anderem auch das Teasi One3 in Augenschein genommen habe, von dem ich mir eine etwas einfachere Bedienung erhoffe. Das Oregon ist noch vollkommen in Ordnung, das Teasi soll eher für Spontantouren, insbesondere meiner Familie, sein, die keine Lust haben, die doch teoleise umständliche Menüführung zu bedienen. Wie ist das bei dem aktuelle Montana 680 gelöst? Das ist eher mein Favorit. Was würdest du empfehlen?
    Wenn ich eine Radwanderkarte, z.B. die von thkukuk installiere, kann ich diese Radwege als Route anwählen, mich zum nächstgelegenen Punkt navigieren lassen und dann in einer Richtung nachfahren, am Besten mit Ansage? Wenn ja, wie? Die 100Schlösserroute führt beispielsweise direkt bei mir vorbei. Auch im Münsterland…
    Für eine Antwort wäre ich dir sehr dankbar! Grüße, Berthold

    • Hi Berthold,

      zu dem Montana 680 kann ich leider noch nichts sagen. Werde mal bei Garmin anfragen, ob sie mir ein Testgerät zur Verfügung stellen. Wenn es ein Garmin bleiben und trotzdem leicht zu bedienen soll, schau dir mal das eTrex Touch 25/35 an. Das habe ich hier im Blog schon mal vorgestellt.

  2. Hallo Udo,
    kann der Montana 600 auch auf dem Rad genutzt werden? Ich kann keine Halterung für einen Lenker erkennen. Ich würde auch gerne wissen, ob man auf dem PC eine Route planen kann. Ich bin Spartenleiter eines Sportvereins. Danke für die Antwort.
    Fred Tüting

    • Hi Fred!

      Klar gibts eine Fahrradhalterung. Schau mal hier: http://amzn.to/2bWvof8
      Das Montana ist halt etwas größer und nimmt daher etwas mehr Platz am Lenker ein. Routen kannst du ganz normal wie bei allen anderen Garmins planen (zum Beispiel über Basecamp) und dann auf das Montana laden.

      Viele Grüße
      Udo

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