Garmin Oregon 600 im Test

Garmin Oregon 600 Daten

Garmin Oregon 600 im Test*Weitere Bilder »

Hersteller Garmin
Model Oregon 600
Display 3,6 x 6,3 cm (7,6 cm Diagonale)
Maße 6,1 x 11,4 x 3,3 cm
Gewicht 209,8 g (mit Batterien)

Ausstattung des Garmin Oregon 600

  • erneuerter Touchscreen mit Multitouch-Funktion und verbesserter Ablesbarkeit
  • bessere Batterienutzung mit einer Betriebsdauer von bis zu 16 Stunden
  • schnellere Lokalisierung mit GPS und GLONASS
  • Datentransfer per ANT+ und Bluetooth®

*Weitere Ausstattungsmerkmale »

Testbericht

Garmin hat nachgerüstet: Mit dem Oregon 600 bietet der amerikanische Hersteller nun ein GPS-Gerät der neuesten Generation, das gegenüber seinen Vorgängern in allen Punkten verbessert worden sein soll. Weil mich diese Versprechen neugierig gemacht haben, habe ich mir das Gerät mal genauer angeschaut. Das Wichtigste vorweg: In meinem Test konnte das Garmin Oregon 600 den Vorschusslorbeeren größtenteils durchaus gerecht werden. Schon mein erster Eindruck war positiv: Das Gerät liegt hervorragend in der Hand und verfügt über ein elegantes, aber gleichzeitig praktisches Design. Besonders der deutlich verbesserte Touchscreen hat auf mich sehr überzeugend gewirkt – die neue Multitouch-Funktion läuft flott und problemlos und reagiert flüssig auch auf die Bedienung mit Handschuhen.

Die meiner Meinung nach spürbarste Verbesserung gegenüber den Vorgängermodellen ist allerdings das Display. Die Ausleuchtung wurde deutlich optimiert und sorgt dafür, dass sich das Gerät nun auch bei hellem Tageslicht fast immer problemlos ablesen lässt. Bei den älteren Modellen hatte ich damit teilweise noch Probleme gehabt, da der Kontrast in manchen Situationen einfach zu gering war. Wer mit dem Hochglanz-Display noch immer nicht zufrieden ist, wird bestimmt eine Lösung finden – ich kann mir gut vorstellen, dass man mit matter Folie noch etwas bessere Ergebnisse erzielen würde. Besonders positiv ist bei mir der geringere Energieverbrauch aufgefallen, der wohl direkt darauf zurückgeht, dass dank der verbesserten Technik weniger Ausleuchtung notwendig ist. Längere Akkulaufzeiten sind bei allen Anwendungen, für die ich das Garmin Oregon brauche, auf jeden Fall ein großes Plus.

Die Firmware des Garmin Oregon 600 ist bei allen meinen Tests größtenteils stabil gelaufen, spürbare Bugs sind mir nicht aufgefallen. An der Benutzeroberfläche hat sich gegenüber den Vorgängermodellen nicht viel verändert, was für „alte Hasen“ direkt zu einer intuitiven Bedienbarkeit führt. Mich hat hier besonders die Genauigkeit des Geräts überzeugt, die zwar noch nicht ganz unabhängig vom Wetter ist, aber dennoch spürbar weiter verbessert wurde. Ein Pluspunkt, der mir ganz besonders aufgefallen ist, ist die optimierte Reaktionsgeschwindigkeit – nicht nur die Satelliten werden fast immer sehr schnell gefunden, auch die Tracks und Touren, die ich ausprobiert habe, sind auf dem Gerät alle sehr flüssig gelaufen.

Video

Preis

ab 312 €
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Autor:

27 Gedanken zu “Garmin Oregon 600 im Test

  1. Bei der Ausstattung hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen. Das Oregon 600 besitzt keine Kamera. Diese ist nur im Oregon 650 (teurer) enthalten.

      • Hi Udo
        Bin schon älteres Semester und mache kleinere Radtouren (ca.60 km) mit dem Tourenrad (E-Bike)
        Steile Berge meide ich, wenn möglich.
        Welches Navi würdest Du mir als Einsteiger empfehlen?
        Lutz

        • Hallo Lutz!

          du hast keine wirklichen Anforderungen an dein Navi aufgeführt. Kleine Radtouren kannst du erst mal mit allen Navis fahren. Das Oregon 600 hier wäre sicherlich keine schlechte Wahl – da es ein guter Allrounder ist. Wenn du ganz spezielle Anforderungen hast, melde dich gerne noch mal.

          • Hallo Udo,
            ich habe fast die gleiche Frage wie Lutz. Das Navi, das ich mir wünsche braucht keinen Brustgurt, kein Bluethooth, soll gut funktionieren und in der Lage sein zu routen und GPS-Tracks, die ich z.B. bei Basecamp erstellte habe aufnehmen können, damit man diese ohne Komplikationen nachfahren kann. Frage: gibt es Navis, die mehr als 50 Wegpunkte verarbeiten können?

  2. Hallo Udo,

    ich besitze das NÜVI 550 hauptsächlich für´s Motorrad und bin zufrieden. Beim Radfahren muss ich aber feststellen, dass die Karten bei weitem nicht so detailiert sind wie z.B. Google Maps. Viele Wald, Feld und Radwege sind in den normalen Karten des NÜVI nicht enthalten. Ist das bei den reinen Radnavis besser?
    Gruß Alfred

    • Hi Alfred!

      Na klar ist das besser! 🙂 Wobei man immer zwischen Karte und Gerät unterscheiden muss. Dein NÜVI könnte auch Rad-, Wald- und Wiesenwege darstellen, wenn es die entsprechenden Karten dafür gäbe. Für ein richtiges Fahrradnavi wird natürlich auch das entsprechende Kartenmaterial zur Verfügung gestellt. Ich war am Anfang echt erstaunt, was da sogar für kleine Trampelpfade eingezeichnet sind. Bei Garmin kannst Du auch die freien Karten von Openstreetmap verwenden. Was die alles eingezeichnet haben, kannst du dir direkt auf der Seite ansehen: http://www.openstreetmap.de/karte.html

  3. Hallo Udo,

    vielen Dank für Deine Info. Hart mir sehr geholfen. Noch ´ne Frage, wo und wie kann man Karten downloaden?
    Liebe Grüße, Alfred

  4. Hallo,

    ich und ein paar Freunde haben vor in ein paar Wochen auf den Gardasee zu fahren um dort Biken zu gehen.

    Da es dort ja ca. 100000 Strecken gibt und mir jetzt schon des Öfteren geraten wurde mir ein Navi für das Bike zuzulegen hab ich mich ein wenig schlau gemacht und es gibt da ja mehr als ich gedacht habe 😉

    Vielleicht könnt ihr mir hier ein bisschen helfen:

    Bei einem Navi wäre mir ausschließlich die Navi Funktion wichtig und kein Pulsmesser, Geschw. Anzeige etc. da ich dafür einen Radcomputer habe. Wir bekommen auch von Freunden GPS Daten für die Touren nur weiß ich jetzt wirklich nicht mehr welches ich mir kaufen soll – bitte um Hilfe!!!!

    Wichtig wäre glaub ich noch zu erwähnen das wir nur im Gelände Unterwegs sind und Straßen meiden werden.

    Danke

    fritz

    • Hi Fritz!

      Das hört sich an, als wenn das Dakota 20 für euer Vorhaben geeignet ist. Geschwindigkeit, Stecke usw. bekommst du bei jedem Navi quasi „gratis“ dazu. Es gibt kein Gerät, dass auf diese Features verzichtet und deswegen günstiger wäre. Wichtig ist dann noch die richtige Karte. Als wir damals am Lago waren haben wir die Open Mountainbike Map benutzt und keine Karte von Garmin selbst. Die bieten für diese Region aber auch ein käufliche Variante an: http://www.fahrradnavi24.de/go/garmin-trans-alpin-v4
      Und denk dran, die passende Halterung fürs Bike gleich mitzubestellen! 😉 Vorab dann schon mal viel Spaß am Gardasee! Vielleicht schaffe ich es dies Jahr auch mal wieder dort hin.

  5. Ich interessiere mich für ein Oregon 600, in erster Linie zum Navigieren auf dem Fahrrad. Wieviel Ärger macht denn den der Touchscreen bei Regen? Wenn ich die Infos richtig verarbeitet habe, dann kann man den Bildschirm sperren, aber erfordert mehre Schritte, was sehr lästig wäre. Folgt denn die Karte dem aktuellen Standpunkt bei gesperrtem Display oder müsste man jedes mal entsperren, nachführen und dann wieder sperren? Wird das Autorouting mit gesperrtem Display weitergeführt?

  6. Ich habe das Oregon 600 geschenkt bekommen. Möchte es überwiegend für Fahrrad Touren nutzen. Gibt es auch fertige Routen z.B. Weser, Donau oder Elbe Radweg und noch andere??
    Wo kann ich sie runter laden?

    • Hi Joachim,

      schau dir mal die Portale http://www.gpsies.com und http://www.gps-tour.info an. Auf beiden findest du zahllose GPS Tracks zum Download für dein Navi. Falls du die Topo Deutschland von Garmin hast, sind die Radwege bereits enthalten:

      „Die sechste Version überzeugt neben sämtlichen bewährten Funktionen und ActiveRouting zusätzlich mit der Abdeckung des kompletten 350.000 km langen Radroutennetzes des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club).“

      Viele Grüße
      Udo

  7. Hallo, ich bin auf der Suche nach einem Fahrradnavi, mit dem ich sowohl mir noch unbekannte Routen „vor der Haustüre“ abfahren kann, aber auch mal rund um den Gardasee nicht verloren gehen und Touren in den Alpen fahren kann. Es soll sowohl für MTB als auch für RR geeignet sein. Ein Trittfrequenzmesser wäre optimal.
    Aufgrund der Fülle an Angeboten und Versionen bin ich ziemlich lost im Navi-Dschungel.
    Hatte schon mal nach Garmin Oregon 600 oder dem Map64s (oder andere Versionen geschaut), kam da aber auch zu keiner Lösung.
    Freue mich über einen fachkundigen Ratschlag.
    Grüße,
    Maggus

    • Hi Maggus!

      Das Oregon kann alles was du aufzählst. Funktionen wie Trittfrequenz oder Herzfrequenz können über die ANT+ Technologie angebunden werden. Die Sensoren dafür müssen extra gekauft werden. Die Regionen in denen du fahren willst sind unabhängig vom Gerät. Du musst dir die passenden Karten dafür besorgen und auf das Gerät laden. Entweder kostenpflichtige von Garmin selbst, oder kostenlose von OpenStreetMap. Hoffe, das hilft dir etwas weiter!?

      Grüße
      Udo

  8. Hallo Udo
    suche ein Navi für MTB abseits von Straßen, besonders auch in Tschechien und Polen unterwegs. Habe an ein Falk Lux 32 gedacht, wegen Möglikeit des Akkuwechsels. Funktioniert es auch mit OSM Karten?
    vielen Dank Hubert

    • Hallo Hubert!

      Ohne es selbst ausprobiert zu haben sagt die Internetrecherche, dass die neuen Falk Lux Modelle ohnehin mit OSM Karten ausgestattet sind. Der gleichzeitige Betrieb mit den Premiumkarten von Falk soll ebenfalls möglich sein.

      Viele Grüße
      Udo

  9. Hallo,
    habe eine Tour von Franken über Berlin-Rostock-Wismar-Lübeck nach Kiel mit gpsies geplant und suche nun nach einem Radnavi. Schwanke zwischen Garmin Oregon 600 und dem Falk Ibex 32 oder ähnlichen Modellen. Soll im Hangling nicht zu kompliziert sein. Wäre für Info dankbar.
    Hans

  10. Hallo,
    habe letztesJahr mit dem Mountainbiken begonnen.
    Suche nun ein Navi für Urlaube (z.b. Gardasee, Allgäu) und auch für zuhause (Stuttgart).
    Mir ist einfach nur wichtig dass ich Strecken darauf laden kann und sie problemlos Nachfahren kann sowie problemlos neue Strecken fahren kann.
    Was ist da zu empfehlen?
    Da ich auch an ein gebrauchtes Gerät denke, gibt es da einen großen Unterschied zwischen dem Garmin Edge 800 und dem Garmin Oregon 600?
    Viele Dank schonmal im Voraus,
    Gruß Lukas

    • Hi Lukas,

      mit dem Oregon liegst du schon richtig. Ich benutze es für die gleichen Einsatzbereiche. Das Edge macht nur Sinn, wenn du viel Wert auf sportliche Auswertungen und Training legst.

      Viele Grüße
      Udo

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