Komfortabel unterwegs mit dem E-Bike

Es hat eine Weile gedauert, doch mittlerweile haben sich E-Bikes – mit einem Elektromotor ausgestattete Fahrräder – fest in der Zweirad-Szene etabliert. Wurden die motorisierten Gefährte erst noch als Spielzeug für Ältere belächelt, wagen sich inzwischen auch immer mehr jüngere Menschen an die Materie heran. Zurecht, denn mit dem E-Bike unterwegs zu sein macht jede Menge Spaß.

Unterwegs mit dem E-Bike

Noch nie war Fahrradfahren so einfach

Warum E-Bikes bei immer mehr Menschen so beliebt sind, liegt klar auf der Hand: Sie werden ähnlich wie das klassische Fahrrad bedient, bieten aber gleichzeitig auch eine erleichternde Unterstützung. Gerade eher ungeübte Fahrradfahrer freut es sehr, wenn Sie in unebenem Gelände auf den am Fahrrad angebrachten Motor vertrauen können.

Zu sagen, dass E-Bikes teilweise von allein fahren ist jedoch falsch. Wer hiermit vorankommen will, muss auf jeden Fall in die Pedale treten. Andernfalls wird die Motorleistung nicht aktiviert. Wir haben es letzten Sommer in den Salzburger Bergen ausprobiert und sind trotz Motorunterstützung ordentlich ins Schwitzen gekommen. Die sportliche Komponente vom Fahrradfahren bleibt also auch im Fall vom E-Bike keinesfalls auf der Strecke. Dennoch kann durchaus gesagt werden, dass du mit diesem Gefährt noch ein bisschen komfortabler unterwegs bist.

Unterschiedliche Modelle von namhaften Herstellern

Wie beliebt das E-Bike inzwischen ist, wird deutlich, wenn man sich das Sortiment großer Fahrrad-Hersteller anschaut. Nicht nur traditionelle Marken, sondern auch immer mehr moderne Anbieter nehmen unterschiedliche E-Bike-Modelle in ihrem Sortiment auf. Wenn du dich für ein Fahrrad mit Elektromotor interessierst, kannst du dich unter anderem bei folgenden Herstellern umschauen:

  • Cube
  • Scott
  • Ghost
  • Diamant
  • KTM

Die Auflistung macht deutlich, dass nicht nur die Liste der Anbieter, sondern auch der Modelle lang ist. Wenn du denkst, dass ein E-Bike nur in Gestalt eines klassischen Stadtrads daher kommen kann, dann irrst du dich gewaltig. Inzwischen gibt es auch hochwertige Trekking- und Mountainbikes, die mit einem zusätzlichen Motor am Rahmen ausgestattet sind.

E-Bikes begeistern Jung und Alt

Die Zeiten, in denen behauptet wurde, dass E-Bikes nur etwas für alte Menschen sind, sind eindeutig vorbei. Mittlerweile entscheiden sich auch viele jüngere dazu, ein modernes E-Bike zu kaufen, um sich wieder schrittweise der sportlichen Betätigung zu nähern. Es ist absolut keine Schande, auf die zusätzliche Unterstützung eines Motors zu setzen. Wie bereits erwähnt: Treten musst du trotzdem weiterhin.

Tipp: Für junge Familien ist der Kauf von einem E-Bike besonders empfehlenswert. Man denke nur einmal an den Fahrradanhänger, in dem der Nachwuchs von A nach B transportiert werden will. Mithilfe des E-Motors geht das definitiv leichter.

Gibt es eine Helmpflicht für E-Bikes?

Zur Zeit gibt es in Deutschland kein Gesetzt, das vorschreibt, beim Fahren mit dem E-Bike einen Helm tragen zu müssen. Empfehlenswert ist es trotzdem. Bedenke, dass du mit dem motorisierten Fahrrad teilweise sehr viel schneller als normal unterwegs bist und dich dadurch einem höheren Unfall- und Verletzungsrisiko aussetzt.

Lese-Tipp: Du willst wissen, worauf du beim Kauf eines Fahrradhelms besonders achten musst? Dieser Artikel verrät es dir.

Ist eine Zulassung für E-Bikes notwendig?

Da es sich beim E-Bike um ein motorisiertes Fortbewegungsmittel handelt, denken viele, sie bräuchten eine spezielle Zulassung, um damit legal auf öffentlichen Straßen fahren zu dürfen. Stimmt das?
Das E-Bike Magazin schreibt zu diesem Thema: „Für Pedelecs gilt nichts anderes als für Fahrräder ohne Motorunterstützung. Die Straßenverkehrsordnung macht hier keinen Unterschied.“ Das bedeutet auch, dass Kinder grundsätzlich mit dem E-Bike beziehungsweise Pedelec fahren dürfen. Experten raten jedoch, bis zum 14. Lebensjahr zu warten. Ein E-Bike ist nun einmal kein Kinderspielzeug.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Wenn du dich schon einmal nach einem E-Bike umgeschaut hast, wirst du sicher festgestellt haben, dass die meisten Modelle saftige Preise aufweisen. Es handelt sich hierbei keinesfalls um eine Kleinigkeit, die man sich zwischendurch gönnt, sondern eine Anschaffung, die gut durchdacht sein will. Tests und Erfahrungsberichte zeigen, dass ein E-Bike, das weniger als 1.800 Euro kostet, in der Regel nicht überzeugen kann. Wenn du Qualität haben willst, solltest du bereit sein, dafür auch tiefer in die Tasche zu greifen.

Info: Das normale Fahrrad zu einem E-Bike umrüsten ist übrigens keine gute Idee. Das herkömmliche Modell hält den neuen Belastungen häufig nicht stand und geht schneller kaputt.
Gerade weil E-Bikes ihren Preis haben, solltest du außerdem über das Thema Versicherung nachdenken. Wichtig zu wissen: Die Hausratsversicherung greift zwar in einigen Fällen, bietet aber keinen umfassenden Schutz. Wird dein E-Bike beispielsweise gestohlen, wirst du keinen Cent von der Versicherung erhalten. Besser ist es, wenn du deinen motorisierten Drahtesel separat versicherst. Einige Anbieter versichern sogar gegen Stürze oder einen defekten Akku.

Mit dem E-Bike kannst du übrigens durchaus auch längere Touren machen. Wenn dir dabei nicht der Saft ausgehen soll, ist es von Vorteil, wenn du dir einen Ersatz-Akku für dein Modell zulegst. Und wenn du dich nicht verfahren willst, legen wir dir ausdrücklich ein Fahrrad-Navi ans Herz. Inzwischen gibt es sogar einige Modelle, die spezielle Funktionen für E-Bikes an Board haben, wie zum Beispiel das Teasi Volt.

Wie ist deine Meinung zu E-Bikes? Schreib es mir in die Kommentare!

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