Satteltasche am Fahrrad – ja oder nein?

Pro und Contra der Satteltasche am Fahrrad: Praktischer Helfer oder nerviges Gadget?

Sattelstütz- und Satteltaschen sind mittlerweile unter den Radfans weit verbreitet. Sie bieten ausreichend Platz für Werkzeug, ein Erste-Hilfe-Set, etwas Kleingeld, Ersatzakkus für das Fahrradnavi, Schlüssel sowie je nach Modell sogar eine kleine Trinkflasche und sind damit die perfekte Alternative zum Rucksack. Allerdings gibt es mindestens ebenso viele Gegner wie Verfechter der kleinen Gadgets. Welche sind also die Vor- und Nachteile der Satteltaschen, für wen eignen sie sich und was spricht gegen den klassischen Rucksack?

Satteltasche am Rennrad

Vorteile einer Satteltasche

Qualitativ hochwertige und professionell befestigte Satteltaschen, wie Du sie auf backpacking-united.com kaufen kannst, bringen zahlreiche Vorteile mit sich:

  • Du kannst die wichtigsten Utensilien in die Satteltasche packen und so bei kürzeren Touren auf einen Fahrradrucksack verzichten oder ihn durch ein kleineres Modell ersetzen. Zwar wiegen die Fahrradpumpe, das Erste-Hilfe-Kit & Co nicht allzu viel, dennoch empfinden viele Radler den Rucksack als unangenehm, vor allem bei heißen Temperaturen im Sommer.
  • Bei langen Touren hast Du in Deinem Rucksack schlichtweg mehr Platz zur Verfügung.
  • Wählst Du ein Modell mit Reflektoren oder der Montagemöglichkeit für ein Rücklicht, erhöhst Du zugleich Deine Sicherheit bei schlechten Lichtverhältnissen.
  • Im Falle eines Sturzes verringert sich die Gefahr von Verletzungen durch schwere oder sperrige Gegenstände im Rucksack, zum Beispiel eine Flasche oder Werkzeug.

Nachteile einer Satteltasche

Die Gegner der Satteltaschen hingegen bemängeln, dass

  • zu breite Taschen eventuell am Oberschenkel scheuern könnten,
  • bei einer falschen oder unzureichenden Befestigung die Satteltasche vor allem im Gelände verloren gehen könnte oder durch ständiges Geklapper beim Fahren stört,
  • sich an der Satteltasche durch die Nähe zum Hinterreifen viel Schmutz sammelt,
  • bei zu viel Gewicht die Fahreigenschaften sowie das Gleichgewicht beim Fahrradfahren negativ beeinflusst werden könnten.

Fazit: Worauf musst Du bei einer Satteltasche achten?

Du siehst, es gibt ebenso viele Argumente für als auch gegen eine Satteltasche. Schlussendlich ist und bleibt sie eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wenn Du bei der Modellwahl allerdings folgende Tipps beachtest, kannst Du viele der Contra-Argumente aus dem Weg räumen und so optimal von den Vorteilen einer Satteltasche profitieren. Achte daher beim Kauf darauf, dass

  • es sich um ein wasserfestes Modell handelt, damit der Inhalt bei Regen nicht nass wird.
  • die Halterung professionell und ausreichend fest am Fahrrad montiert werden kann.
  • Du die Satteltasche durch ein modernes „Klick-System“ schnell und unkompliziert befestigen und wieder lösen kannst.
  • sie während der Fahrt nicht „schwankt“ und dadurch Dein Gleichgewicht stört.
  • die Satteltasche nicht breiter ist als Dein Sattel selbst.

Hast Du ein passendes Modell gefunden, kannst Du bei der nächsten kürzeren Fahrradtour auf den lästigen Rucksack verzichten. Ich empfehle die Satteltasche daher vor allem für Rennradler und Tourenbiker. Am Mountainbike finde ich sie wegen des Gerappels und der Dreckanfälligkeit unter dem Sattel eher unpraktisch.

Wie sind deine Erfahrungen mit Satteltaschen? Schreibs mir gerne in den Kommentaren.

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